Lokale Sichtbarkeit für Makler: Beitragskalender für Stadtteile mit KI

Stand: 25.10.2026 · Preise und Angaben laut Anbieter bzw. genannten Quellen, ohne Gewähr · So prüfen wir

Wer im Google-Unternehmensprofil nur Adresse und Öffnungszeiten pflegt, verschenkt eine Fläche, die viele Interessenten noch vor der Website sehen: die Beiträge. Damit zeigen Sie Neuigkeiten, Angebote und Veranstaltungen direkt in der Google Suche und auf Google Maps. Für Makler sind sie ideal, um Ortskenntnis zu zeigen, etwa mit einem Besichtigungstermin im Stadtteil oder einem Hinweis auf eine Info-Veranstaltung. Diese Anleitung zeigt, wie Sie mit einem KI-Assistenten einen Beitragskalender für acht Wochen erstellen, ohne erfundene Marktzahlen und im Rahmen der Google-Regeln.

Die Seite ist Teil 3 unserer Reihe zum Google-Profil. Kategorien und Leistungen behandelt Google-Unternehmensprofil für Makler mit KI optimieren, Antworten auf Rezensionen Google-Bewertungen beantworten mit KI.

Was Google zu Beiträgen sagt

Die wichtigsten Punkte aus der Google-Hilfe: Beiträge erstellen und verwalten (aufgerufen am 25.10.2026):

Wie oft Sie posten sollten, legt Google in dieser Hilfe nicht fest, und einen belegten Ranking-Effekt bestimmter Posting-Rhythmen kennen wir nicht. Wählen Sie einen Rhythmus, den Ihr Büro dauerhaft durchhält. Ein Beitrag alle ein bis zwei Wochen ist für viele kleine Büros ein realistischer Startwert, keine Vorgabe von Google.

Schritt 1: Stadtteile und echte Anlässe sammeln

Ein guter Beitrag braucht einen echten Anlass. Legen Sie eine Liste an mit den Stadtteilen oder Gemeinden, in denen Sie tätig sind, und mit allem, was in den nächsten acht Wochen tatsächlich passiert:

Die Stadtteile, die in Ihren Rezensionen genannt werden, sind ein guter Startpunkt. Wie Sie die mit KI aus den Rezensionen herausziehen, steht im Ratgeber zu Bewertungen.

Schritt 2: Den Kalender mit KI entwerfen

Geben Sie die Liste aus Schritt 1 in einen KI-Assistenten und nutzen Sie diesen Prompt:

„Du planst Beiträge für das Google-Unternehmensprofil eines Immobilienmaklerbüros in [Ort]. Erstelle einen Beitragskalender für acht Wochen ab [Datum] als Tabelle mit den Spalten: Woche, Beitragstyp (Aktuelles, Angebot oder Veranstaltung), Stadtteil, Anlass, Titel, Text (höchstens 4 Sätze), Bildidee, Button. Nutze NUR diese echten Anlässe: [Liste]. Erfinde keine Marktzahlen, Preise, Objekte, Auszeichnungen oder Kundenstimmen. Nenne keine Telefonnummern, Hausnummern oder Namen von Eigentümern. Wenn ein Anlass eine Zahl braucht, schreibe ‚[Zahl mit Quelle einsetzen]‘. Verteile die Stadtteile gleichmäßig.“

Der Platzhalter für Zahlen ist der wichtigste Teil. Sprachmodelle erfinden gern plausible Quadratmeterpreise; in einem öffentlichen Profil kann das Vertrauen kosten und im Zweifel irreführend sein.

Beispiel: Kalender für acht Wochen

So kann das Ergebnis aussehen. Die Stadtteile A, B und C sind Platzhalter für Ihre eigenen Gebiete:

Beispiel-Beitragskalender (Vorlage, keine echten Termine)
WocheTypStadtteilAnlass
1AktuellesANeues Objekt in der Vermarktung, Link zum Exposé
2VeranstaltungABesichtigungstermin am Samstag
3AktuellesBTipp: Diese Unterlagen brauchen Sie für den Verkauf
4AktuellesCMarktbericht mit Quelle, Link zur Quelle
5VeranstaltungBInfo-Abend für Eigentümer
6AktuellesCErfolgreich vermittelt (mit Einwilligung, ohne Preis)
7AngebotalleKostenlose Erstbewertung, nur wenn Sie sie wirklich anbieten, mit Zeitraum
8AktuellesARückblick und Ausblick, neue Objekte

Ein „Angebot“-Beitrag braucht laut Google Titel, Datum und Uhrzeit. Versprechen Sie darin nur, was Sie tatsächlich anbieten, und keine Verkaufspreise oder Vermarktungsdauer.

Schritt 3: Texte prüfen und Bilder kennzeichnen

Lesen Sie jeden Entwurf, bevor Sie ihn planen. Stimmen Termine, Stadtteile und Fakten? Klingt der Text nach Ihrem Büro? Für Texte in fester Tonalität eignet sich ein allgemeiner Chat-Assistent oder eine Text-KI aus unserer Kategorie Exposé-Texte wie neuroflash (Essential 42 €/Monat bei jährlicher Zahlung zzgl. MwSt. laut Anbieter). Echte Fotos von Objekten und Stadtteilen wirken meist besser als generierte Bilder. Wenn Sie KI-Bilder oder virtuell möblierte Räume zeigen, prüfen Sie die Kennzeichnung mit der Checkliste KI-Kennzeichnung; was Virtual Staging kostet, zeigt Virtual Staging: Kosten im Vergleich.

Schritt 4: Planen und auswerten

Planen Sie die geprüften Beiträge direkt im Profil über „Diesen Beitrag planen“. Wiederkehrende Formate, etwa einen monatlichen Tipp, können Sie über „Wiederholungen“ einstellen. Prüfen Sie nach dem Veröffentlichen den Status: Steht ein Beitrag auf „Nicht freigegeben“, zeigt Google über das Fragezeichen, gegen welche Richtlinie er verstößt. Nach acht Wochen schauen Sie, welche Beiträge zu Anfragen geführt haben, und planen die nächste Runde mit demselben Prompt.

Checkliste

  1. Profil bestätigt, sonst bleiben Beiträge „Ausstehend“.
  2. Nur echte Anlässe, jede Zahl mit Quelle.
  3. Keine Telefonnummer im Beitragstext, keine Hausnummern oder Namen ohne Einwilligung.
  4. Jeder KI-Entwurf von einem Menschen geprüft und angepasst.
  5. KI-Bilder gekennzeichnet, Fotos mit Nutzungsrechten.
  6. Rhythmus, den Ihr Büro dauerhaft schafft.

Diese Seite gibt allgemeine Hinweise und ist keine Rechtsberatung. Mehr Anfragen über das Profil heißt oft mehr Anrufe; wie ein KI-Telefonassistent dabei hilft, zeigt KI-Telefonassistent für Makler.

Häufige Fragen

Welche Beitragstypen gibt es im Google-Unternehmensprofil?
Laut Google-Hilfe drei: Aktuelles, Angebote und Veranstaltungen. Angebote brauchen Titel, Datum und Uhrzeit, Veranstaltungen Titel sowie Start- und Enddatum.
Kann ich Google-Beiträge im Voraus planen?
Ja. Laut Google-Hilfe können Sie beim Erstellen „Diesen Beitrag planen“ aktivieren und Datum und Uhrzeit wählen; über „Wiederholungen“ erscheinen Beiträge zum Beispiel wöchentlich oder monatlich.
Darf ich Google-Beiträge mit KI schreiben?
Google rät, automatisch generierte Inhalte und Text ohne Mehrwert zu vermeiden. Nutzen Sie KI deshalb für Entwürfe und prüfen und überarbeiten Sie jeden Beitrag selbst, mit echten Anlässen und Fakten.
Wie oft sollte ein Makler bei Google posten?
Eine Vorgabe macht Google in der Hilfe zu Beiträgen nicht. Wählen Sie einen Rhythmus, den Ihr Büro dauerhaft schafft, und posten Sie nur, wenn es einen echten Anlass gibt.
Warum wurde mein Beitrag abgelehnt?
Beim Status „Nicht freigegeben“ zeigt Google über das Fragezeichen die verletzte Richtlinie. Ein häufiger Grund laut Hilfe: eine Telefonnummer im Beitragstext, die Google nicht dem Unternehmen zuordnen kann.

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